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40 Gigabit Backbone mit vmware ESXi und Cisco Switches

Bei den heutigen Datenmengen und Performance Ansprüchen, ist es immer wichtiger im Rechenzentrum eine vernünftige Infrastruktur aufzubauen um diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Wo es früher in erster Linie um hochperformante Storage Anbindung via Fibrechannel oder iSCSI ging, hat heute der Ethernet Backbone einen mindestens ebenso hohen Stellenwert erlangt und muss entsprechend ausgelegt sein.

Um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden und trotzdem im KMU Umfeld ein akzeptables Preis- Leistungsverhältnis zu wahren, haben wir uns Gedanken gemacht, wie dies am besten zu lösen ist und den Ethernet Backbone mit einer redundanten 40G Technologie auszustatten ohne den finanziellen Rahmen zu sprengen.

Die Wahl fiel für die ESXi Umgebung, welche mit HP Proliant DL380 Gen9 und Gen 10 Servern ausgestattet ist, auf jeweils 2 Dualchannel 10G Karten in jedem Server an der PCI Express Schnittstelle.

HP Proliant DL380 Gen10

Ebenso wichtig ist auch die Auswahl der Switches, 10G Kupfer Ethernet Ports sind bei weitem noch kein gängiger Standard, somit fiel die Wahl auf 4 Stück Cisco Catalyst WS-C3850-12X48U, welche jeweils im Datacenter 1 und Datacenter 2 einen Stack bilden. Ausgestattet mit einem Zusatzmodul 4 x 10G SFP Modulen. Die Switches verfügen über 12 Stück Kupfer 10G Ports und lassen so mit den Dualchannel Karten in den HP Servern ideal einen 40G Trunk bilden.

Etwas unglücklich bei den ESX Standard vSwitches ist, dass diese nur den IP Hash Lastausgleich nutzen und kein LACP Protokoll können, hierzu wäre es unumgänglich VDS oder virtuelle Nexus1000v Switche zu nutzen. Mehr dazu im vmware Artikel.


Cisco Catalyst WS-C3850-12X48U

Als Verteilung an die Aussenstandorte dient als dritter Stack Member in jedem Datacenter je ein WS-C3850-12XS Switch. Damit haben wir unseren 40G Backbone zwischen den Rechenzentren und eine redundante 10G Anbindung an die Aussenstandorte.


WS-C3850-12XS

Die Config auf den Switches ist in der Basic Variante relativ Simpel

So weit zur Hardware Auswahl, natürlich geht es noch einiges weiter bei der Optimierung wie Quality of Service und dem Routing aber dazu später mehr in einem weiteren Artikel.